Engineering, Konstruktion und Supervision einer Salzsoleaufbereitungsanlage in Kolumbien (75 m³/h)


Für dieses Projekt wurde eine Salzsoleaufbereitungsanlage in Kolumbien mit einer Gesamtleistung von maximal 75 m³ / h konstruiert und realisiert. Die Komplexität begründet durch hohen Betriebstemperaturen, hohen Betriebsdrücken und aggressiven Medien konnte hierbei erfolgreich gelöst werden.

Eine Besonderheit der Anlage ist, dass während der Inbetriebnahme zunächst ein Ionenaustauscher als Quecksilberfänger fungiert und anschließend zwei Ionenaustauscher zur Enthärtung der Salzsole dienen. Im weiteren Verlauf der Inbetriebnahme dienen schließlich alle drei Ionenaustauscher zur Enthärtung für die nachgeschaltete Chlor-Membran-Elektrolyse.

 

Umfang der Salzsoleaufbereitungsanlage (Hauptkomponenten):

  • 3 Gleichstrom-Ionenaustauschern (1.700 mm * 3.000 mm)
  • 1 vollautomatische Regenerierstationen
  • 1 Harzfänger
  • Rohrleitung komplett vorgefertigt
  • Armaturen + Messungen
  • Pneumatische + elektrische Komponenten

Ablauf

Die Fa. KB.tec übernahm die Planung, Konstruktion und Überwachung des Projekts. So wurden die Anlagenteile nach Fertigung durch KB.tec GmbH seemäßig verpackt und nach Kolumbien verschifft. In Kolumbien wurde die Anlage von Seiten des Kunden montiert. Die Aufbau- und Montagearbeiten sowie die Inbetriebnahme wurden von der Fa. KB.tec begleitet, überwacht und unterstützt.

Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgte in zwei Schritten: Zu Beginn wurde einer der drei Ionenaustauscher zur Quecksilberabsorption und die restlichen beiden im Lead-Leg-Verfahren zur Enthärtung der Salzsole genutzt. Nach einer Einfahrzeit von circa zwei Monaten ist der Solekreis quecksilberfrei und der Betrieb wurde auf drei Ionenaustauscher zur Enthärtung umgestellt.

Nach dem Austausch des Ionenaustauschermaterials der ersten Kolonne wurde die Anlage erfolgreich in Betrieb genommen. Zusätzlich wurden diverse Fahrweisen erfolgreich getestet. Die Anlage produziert erfolgreich seit August 2016 enthärtete Salzsole.


Planung und Montage einer VE-Anlage (360 m³/h) bei der Fa. Currenta am Standort Dormagen.


Entkarbonisierungsanlage für das gesamte Prozesswasser der Fa. Henkel am Standort Düsseldorf-Holthausen

Für die Fa. Henkel wurde eine neue Entkarbonisierungsanlage mit einer Gesamtleistung von 2 * 600 m³/h konzipiert, montiert und erfolgreich in Betrieb gesetzt. Die Aufgabenstellung war in der Hinsicht als schwierig anzusehen, da die vorhandene Schnellentkarbonisierungsanlage vorerst teilweise in Betrieb bleiben musste.

 


Der Umfang der neuen Entkarbonisierungsanlage besteht aus folgenden Hauptkomponenten:

  • 4 Gleichstromionenaustauschern (2800 mm x 2500 mm)
  • 2 CO² Rieslern inkl. Gebläse (3000 mm x 4000 mm)
  • 2 Säureregenerierstationen
  • 3 Druckerhöhungspumpen (300 m³/h, 15 kW)

Diese Komponenten wurden in 2 Bauabschnitten montiert.


Nachdem der erste Bauabschnitt montiert und in Betrieb genommen wurde, konnte ein weiterer Teil der vorhandenen Anlage demontiert und der 2. Bauabschnitt der neuen Anlage montiert und in Betrieb genommen werden.

 

Die Montage und Inbetriebnahme erfolgte stets in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Betriebspersonal der Wasseraufbereitungsanlage der Fa.Henkel. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der gesamten Anlage im Dezember 2013 konnte die vorhandene Ent-karbonisierungsanlage außer Betrieb gesetzt und demontiert werden.



Soleaufbereitung für eine Chlor-Alkali-Elektrolyse

Für die Fa. Vinnolit wurde eine vorhandene Soleaufbereitung mit einer Leistung von 250 t/h auf eine Leistung von 450 t/h vergrößert. Die Aufgabenstellung gestaltete sich vor allem aufgrund der Rahmenbedingungen als sehr schwierig. Die Erweiterung sollte auf dem Standort der vorhandenen Anlage realisiert werden und so viel vorhandenes Equipment wie irgendmöglich nutzen. Weiter musste der gesamte Umbau innerhalb eines Werkstillstandes von 5 Arbeitstagen (Beginnend mit dem Rückbau Alt-Anlage bis hin zur Inbetriebsetzung der Neu-Anlage) verwirklicht werden. Nach Überprüfung der verfahrens-technischen, betrieblichen und statischen Situation wurden die erforderlichen Maßnahmen festgelegt und von uns koordiniert sowie erfolgreich durchgeführt. Die Montage der Anlage wurde am 01. Juni 2008 gestartet. Am 06. Juni 2008 wurde vereinbarungsgemäß Betriebsbereitschaft gemeldet. Die Anlage verrichtet seitdem erfolgreich ihren Dienst. Die Durchführung dieses Projekts ist ein weiteres Zeugnis der Leistungsfähigkeit unserer Firma und setzt ein kompetentes und engagiertes Team voraus.